Donnerstag, 13. November 2014

2392 & 10

Gestern Abend endete unsere 2392 Kilometer weite Reise von Mexico City über Oaxaca, Tehuantepec, San Cristobal, Palenque, Campeche, Mérida zu unserem Ziel Playa del Carmen, wo wir nun 10 Tage das karibische Flair genießen können!

Auf unserer gestrigen Fährt ab Mérida sahen wir die wohl bekanntesten Pyramiden von Mexico, die in Chichen Itza zu bewundern sind:


Auch die Ausgrabungsstätten von Tulum waren sehenswert, da diese Maya-Tempel direkt neben dem Meer errichtet wurden.


Das Endziel unserer Reise erreichten wir gestern Abend, wo wir zufällig mit dem alle 15 Tage stattfindenden Karibik-Dinner am weißen Sandstrand, unmittelbar neben dem karibischen Meer, überrascht wurden! Dies mussten wir natürlich gleich mit einem Flascherl Moskato aus den USA begießen!


Da es bei der Ankunft im Hotel 'Las Palapas'


bereits dunkel war, bot sich der Anblick unserer Habitation für die nächsten 10 Tage erst heute nach dem Frühstück!


Hasta la vista, Baby!

Dienstag, 11. November 2014

Tequila & La Cucaracha

Von der karibisch anmutenden Stadt Campeche


ging's heute in die Puuc Region, wo wir zuerst im Mayadorf Santa Elena hielten, um zu sehen, wie traditionell noch manche Familien leben könnten... danach fuhren wir weiter nach Uxmal, wo wir die Mayatempel besichtigten!


Ja, ganz schön hoch die Dinger:


Das Mittagessen nahmen wir dann in einem Lokal zu uns, wo wir das traditionelle Gericht 'Conchinita Pibil', mehrere Stunden lang in einer Erdgrube geschmortes Schweinefleisch, zu uns nahmen! Als Abschiedszeremonie lernten wir das Spiel 'La Cucaracha' kennen, ein Tequila-Kaluha-Ex-Sauf-Spiel... ja, war seeeeehr lustig! :-)

Im sehr schönen Hotel 'Conquistador' nahmen wir dann noch einen Schlummertrunk zu uns


bevor uns morgen - nach der Besichtigung von Chichen Itza - Giovanni zu unserer letzten Station nach Playa Del Carmen bringt!

Montag, 10. November 2014

Mayas & Meer

Heute gings schon zeitig in der Früh zu den Ausgrabungsstätten von Palenque, wo uns unser Führer José durch einen Bereich des Regenwaldes führte und uns von Pflanzen, die man besser nicht berührt, Termiten, die man essen kann und jeder Menge anderer Dinge erzählt hat, auf die man im Regenwald achten muss! Sehr beeindruckend waren die Brüllaffen, die eher wie ein T-Rex klangen und die Giftschlange, die einen Verwesungsgeruch abgibt, um Aasfresser anzulocken... den Namen kann ich wohl aussprechen, wie man ihn schreibt hab ich allerdings keine Ahnung!

Danach gings direkt zu den Überbleibsel der Maya-Tempel, die in  Größe und Erhaltung absolut beeindruckend sind!



Wir drehten danach noch ein paar hundert Kilometer runter und sahen - seit Beginn unserer Reise zum ersten Mal - das Meer, nämlich den Golf von Mexiko:



Um ca. halb 8 kamen wir in Campeche an, wo wir noch einen Schlummertrunk zu uns nahmen und es morgen Früh mit einem Stadtrundgang beginnt...!

Regen (&) Wald

Gleich vorweg - wir waren gestern nicht online, deshalb heute hier der Nachtrag von unserer gestrigen Reise vom Hochland von Chiapas - dem regnerischen San Cristobal - über Agua Azul - einen Wasserfall, der bereits im Regenwaldgebiet liegt


weiter nach Mishol-Ha, wo ebenfalls ein Wasserfall zu beeindrucken wusste... hier ein Foto von unserer illustren Truppe - als Fotograf fungierte Giovanni, der somit nicht am Bild zu sehen ist:


Von dort gings dann ziemlich rasch zum Abendessen und unserem Tagesziel, die Stadt Palenque, wo wir quasi mitten im Regenwald nächtigten. Pumas, Jaguare, giftige Schlangen und Spinnen wohnen quasi vor der Haustüre!

Samstag, 8. November 2014

Rupfensack & Fotoverbot

Heute starteten wir ungewöhnlich spät, erst um 10.00 Uhr, in das Dorf San Juan Chamula, wo in der Kirche auch heute noch rituelle Tier-Opferungen stattfinden, sich die Schamanen Tag für Tag mit Posh besaufen, allesamt Cola trinken, weil beim Rülpsen 'die bösen Geister den Körper verlassen', jedoch Fotografieren bei (Gefängnis)strafe verboten ist... da wir den Häfn dann aber doch nicht von innen sehen wollten, gibt's an dieser Stelle jetzt auch kein Foto von dort, sondern nur eines von den vermutlich mexikanischen Blues Brothers:


Kaufen konnte man allerdings viele Dinge, vor allem Kleider, Lederartikel und Rupfensack-Pullis... was das ist, müsst ihr schon einen Schwaben fragen! :-) Im Anschluss waren wir im Dorf Zinacantan, wo wir bei einer Familie in die heimische Hochzeitstracht gesteckt wurden und wieder mal Maistortillas zubereiten durften! Fotos von daher gibt es, werden allerdings nicht veröffentlicht! ;-) Und da wir die örtliche Kirche nicht besuchen durften, gings dann am direkten Wege wieder zurück nach San Cristobal, wo wir die beeindruckende Kirche 'Santo Domingo' besichtigten:


Ab morgen brauchen wir dann keine lange Kleidung mehr... adios!

Freitag, 7. November 2014

Boote & Posh

Heute führte unser Weg von Tehuantepec im Bundesstaat Oaxaca in den Bundesstaat Chiapas direkt zum Sumidero-Canyon, wo wir bei einer Bootsfahrt die bis zu 1000 Meter hohen Wände des Canyons bestaunen konnten:


Im Anschluss daran fuhren wir in das auf 2160 Meter hoch gelegene San Cristobal, wo wir zunächst einen Markt besuchten, wo Mitglieder der verschiedensten Stämme aus der Umgebung ihre handgearbeiteten Werke feilbieten... danach gings in ein stilechtes Lokal zum Mittag/Abendessen, wo wir unsere Handfertigkeit im Tortilla-Backen beweisen konnten:



Im Zuge der Nahrungsaufnahme machten wir auch Bekanntschaft mit einer uns bislang unbekannten Spezialität: dem Posh, der aus Zuckerrohr gebrannt wird und angeblich auch schon mal bis zu 80 Vol(t) haben soll! Unserer war jedoch sehr angenehm zum in dieser Region erzeugten Malzbier...

Donnerstag, 6. November 2014

Cypressen & Agaven

Heute verlief unser Weg von Oaxaca über Mitla, wo wir eine 2000 Jahre alte Cypresse begutachten konnten


weiter zu einer 'Fabrica de Mezcal', wo man uns den gesamten Herstellungsprozess des Mezcal veranschaulichte und auch a bissi was zum Kosten gereicht hatte!


Erstanden hatten wir einen 5 Jahre lang im Eichenfass gereiften 'Mezcal Anejo'... :-)

Danach gings weiter über eine Weberei in einem Dorf der Zapoteken zu den Ausgrabungsstätten von Mitla, wo wir neben den Überbleibseln des 'Dia de Muertos'


auch so einige Überbleibsel der Mayas begutachten durften! 

Nach einer kurvenreichen Fahrt durch die Ausläufer der Sierra Madre erreichten wir nach ca. 280 km und 4 Stunden Fahrt die Stadt Tehuantepec, wo wir zum Glück nur nächtigen, um morgen recht bald weiter in Richtung San Cristobal weiterzuziehen... buenas noche!